Eichenprozessionsspinner an drei Friedhöfen entdeckt und gesperrt

Eichenprozessionsspinner an drei Friedhöfen entdeckt und gesperrt
Eichenprozessionsspinner an drei Friedhöfen entdeckt und gesperrt

Auf den Friedhöfen in Sprendlingen, Dreieichenhain und Offenthal sind mehrere Bäume von Eichenprozessionsspinnern befallen festgestellt worden. Die betroffenen Bereiche wurden abgesperrt, eine Fachfirma ist mit der Entfernung der Nester beauftragt worden.

Befall und erste Maßnahmen

Friedhofspersonal hat die Fundstellen um die befallenen Bäume gesichert und mit Absperrungen gekennzeichnet. Zur Beseitigung der Raupennester wurde externes Fachpersonal hinzugezogen. Besucher werden gebeten, die markierten Bereiche nicht zu betreten, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.

Gesundheitsgefahren durch Brennhaare

Die Eichenprozessionsspinner verfügen über winzige Brennhaare, die bei Hautkontakt Reizungen und starken Juckreiz auslösen können. In Einzelfällen sind auch allergische Reaktionen mit Kreislaufproblemen und Atemnot möglich. Aus diesem Grund wird vor allem nahe den abgesperrten Stellen Abstand empfohlen.

Frühere Eingriffe

Vor zwei Wochen war bereits am Waldfriedhof Buchenbusch eine vergleichbare Maßnahme durchgeführt worden. Die wiederholten Funde deuten darauf hin, dass die Raupen derzeit örtlich verstärkt auftreten.

Hinweise für Friedhofsbesucher

Wer auf dem Friedhof Symptome wie Hautreizungen, starkes Jucken oder Atembeschwerden bemerkt, sollte medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Bis zur vollständigen Entfernung der Nester sollten Besucher die abgesperrten Bereiche meiden und Wege nicht verlassen.

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